Weiterbildung . Auch in der Krise?

Der Coronavirus und die damit verbundene Krise haben massive Auswirkungen auf uns Menschen. Individuell und gesellschaftlich. Beruflich und privat.

Immer mehr Leute arbeiten im Homeoffice, neben Homeschooling, Treffen finden virtuell statt, Präsentationen per Livestream und Weiterbildungen oft gar nicht oder nur rudimentär digital. Leere Büros bedingen häufig leere Schulungsräume. Dabei gibt es bereits seit langem Schulungskonzepte, die ganzheitlich virtuell ausgerichtet sind und funktionieren. Und sich für die momentanen Bedürfnisse anbieten und eignen.

Krise als Pause oder Katalysator?

Auch und besonders in Zeiten von Krise ist es elementar, sich selbst und Mitarbeiter Weiterbildungen und Weiterentwicklungen zu ermöglichen. Um mit den Veränderungen und Herausforderungen zu wachsen und ihnen befähigt und kompetent zu begegnen.

Der Zeitpunkt eröffnet automatisch ein Fenster voller Möglichkeiten und ist aufgrund der sowieso eintretenden Veränderungen sinnvoll. Denn Weiterbildung ist aktive Fürsorge um Mitarbeiter und Unternehmen. Über die Möglichkeit der Weiterentwicklung drückt sich Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern aus. Über Empowerment wird die Employability der Mitarbeiter erhöht, das Neugiermanagemtn gestaltet, die Lernfähigkeit erhöht. Wertschöpfung und Mehrwert werden geschaffen und das Employer Branding gestärkt.

Voraussetzung dafür ist die persönliche und unternehmerische Lernkultur. Besonders in krisenhaften Zeiten wird deutlich, welchen Stellenwert die individuelle Weiterbildung und die Mitarbeiterentwicklung haben. Innovativ vorangehende Firmen bilden ihre Mitarbeiter, die die Visitenkarte ihres Unternehmens und ihren Kern bilden, effizient und passgenau weiter. Mitarbeiter erleben eigene Erfolge und Erfolge als Organisation. Sie wachsen miteinander und zusammen.

Kein Greenwashing

Elementar ist, keine Greenwashing-Maßnahmen durchzuführen, sondern fundierte und wirklich nach Vorn bringende Konzepte. Erleben Unternehmen und Mitarbeiter, wie sie sich weiter entwickeln, welchen Wert einzelne Formate für Jeden haben und wie sie sich individuell positiv und auf Jeden auswirken, entsteht eine konstruktive Lernkultur. In der Veränderungen als Chance wahrgenommen werden, Fehler erlaubt sind, eine starke Feedbackkultur gelebte wird und Neuerungen Zustimmung finden. Dann erhöht sich automatisch die Wettbewerbsfähigkeit und der persönliche und unternehmerische Erfolg.
Besonders bei übergeordneten Themenbereichen in Kommunikation, Verhalten, Führung, Vertrieb, Digitalisierung, Organisationsberatung und -Entwicklung, sowie Achtsamkeit und Resilienz, eignen sich digitale Formate der Weiterbildung, die neben der individuellen Aufbereitung von Themenfeldern Ressourcen sparen und bündeln.

Digitales Lernen als Wunderwaffe?

Kein Wunder, dass digitale Formate in Zeiten von Kontaktsperre und Infektionsvermeidung in den Vordergrund rücken. Webinare, eLearning und Blended Learning erfordern ebenso wie eCoaching keine Reisen, kommen mit weniger organisatorischen und logistischen Aufwand aus, sind kostengünstiger und können flexibel und ortsungebunden gestaltet werden. Freigewordene Zeit kann effektiv und weiterentwickelnd genutzt werden und Ressourcen, die sonst intern für Weiterbildungen aufgewendet werden müssen, werden eingespart.

Digitale Module umfassen Texte, Grafiken, Audio- und Videokurse, interaktive Elemente und Quizzies ebenso wie individuelle Coachings und / oder eine Mischung aus diesen. Die Inhalte können, ebenso wie im analogen Format, auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Menschen zugeschnitten werden und in Situationen maßgeschneidert unterstützen. Spezielle Methoden und Inputs ermöglichen Herangehensweisen für die jeweils konkreten Bedürfnisse und Themen sowie Potenziale. Und welche für die jeweiligen Mitarbeitenden und Unternehmen gerade relevant sind.

Kurze Module wie Impulsvorträge, Webinare und Lerneinheiten eignen sich, um einen Einblick in neue Themen zu erhalten. Die Teilnehmenden erhalten Impulse für Themen, können Fragen diskutieren, Wissen erlangen, sich mit Experten und untereinander austauschen und in ihrer Situation und ihrer Wahrnehmung abgeholt werden. In kurzer Zeit können so mit minimalem Aufwand erste Grundlagen vermittelt und Interesse geweckt werden. Um danach individuell fein abzustimmen, ob und in welchen Bereichen eine tiefere Herangehensweise stimmig und sinnvoll sind.

Und natürlich gibt es Themen, die nicht oder nur teilweise digital abgebildet werden können. bei denen Präsenzmodule unerlässlich sind.

Wir erleben jedoch: vieles von dem wir dachten, es geht nur persönliche, funktioniert auch anders. und zwar erfolgreich. Ebenso verhält es sich mit digitalen Lerninhalten und -modulen. Einiges lässt sich übertragen, anderes funktioniert digital sogar noch besser, manches probieren wir aus und merken, dass es doch anders sinnvoller ist. Diese Chance bietet uns die momentane stark vorangetriebene digitale Transformation.

Digitales Lernen ist somit keine Wunderwaffe, jedoch weit mehr als nur eine Notlösung.

Über virtuelle Formate können Neugierde und Lernfreude von Mitarbeitern gefördert werden. Kurzfristig und einfach. Indem positives Lernverhalten gefördert und der Wille zur Weiterentwicklung mit den richtigen Lernzielen vereinbart wird.

Weiterbildung und Weiterentwicklung für Jeden

Als Persönlichkeit, als Teil eines Teams, als Team, als Führungskraft und Fachkraft, Geschäftsführer und Inhaber. In kleinen und großen Unternehmen, Konzernen und Startups.

In einer sich immer weiter entwickelnden Welt ist es wichtig, sich mit zu entwickeln. Tech­nischer Fort­schritt, die Globalisierung, digitale Anforderungen und der demogra­fische Wandel verändern unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt. Um für die Arbeits­welt von heute und morgen gewappnet zu sein, ist es unerlässlich Wissen und Kompetenzen anzupassen und zu erweitern.

So sind Sie, Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen immer up to date, zukunftsfähig und erfolgreich.

Für Weiterentwicklung im Hier und Jetzt. Und für die Zukunft.


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